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Gedanken des JN-Stützpunktes Osnabrück anlässlich der Totenehrung zum 8.Mai 1945 Drucken E-Post
Sonnabend, 8. Mai 10

In der Nacht vom 7. auf dem 8.Mai stellten Mitglieder des JN-Stützpunktes Osnabrück an vielen Gräbern und Denkmälern gefallener deutscher Soldaten und Zivilisten beider Weltkriege in stillem Gedenken Grablichter auf.

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Wir ehren somit - 65 Jahre nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8.Mai 1945, welche die dunkelste Stunde in der jüngeren deutschen Geschichte darstellt – jene, welchen die heutigen Machthaber jegliche Ehrung versagen.

Der 8.Mai 1945 stellte mitnichten, wie heute von den gleichgeschalteten Medien proklamiert wird, einen Tag der Befreiung da. Für viele Deutsche endete an diesem Tag nicht einmal der von den Siegermächten in unserem Volke verbreitete Tod und Schrecken. Nach Kriegsende starben noch Abermillionen deutsche Soldaten in den Kriegsgefangenenlagern der Amerikaner auf den Rheinwiesen, und in den sowjetischen Arbeits- und Vernichtungslager in den Eiswüsten Sibiriens. Millionen von deutschen Frauen und Mädchen wurden von Siegermachtssoldaten und marodierenden Fremdarbeitern beraubt, vergewaltigt und grausam ermordet. Abermillionen von Deutschen – meist Kinder und alte Menschen – starben durch die systematische Ausplünderung und Zerstörung des Landes, an Hunger, Krankheit und Kälte. Noch Millionen von Deutschen wurden aus Ostdeutschland, also aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland, vertrieben. Viele wurden dabei umgebracht. Lange nachdem alle Kampfhandlungen von deutscher Seite eingestellt worden waren, türmten die heute zynisch als „Befreier“ bezeichneten Besatzer deutsche Leichenberge auf. Die, die überlebten, tragen oft bis heute noch an den schweren seelischen Wunden, die das Erlebte verursachten.

Selbst ausgesprochene Gegner des Nationalsozialismus, wie Kardinal von Galen, der Bischof von Münster, welcher im 2.Weltkrieg die Euthanasie von Behinderten als Mord öffentlich angeprangert hatte, sah im 8.Mai 1945 keinen Tag der Befreiung und verurteilte das alliierte Treiben in Deutschland als das, was es war - als einen Vernichtungsfeldzug gegen das deutsche Volk.

Die Verurteilung der alliierten Besatzer durch Gegner des Nationalsozialismus entlarvt die These, den Alliierten sei es nur um die Vernichtung des Nationalsozialismus gegangen, als Propagandalüge.

Der im Krieg begonnene und nach dem Kriegsende fortgeführte Vernichtungsfeldzug gegen uns Deutsche wäre sicherlich bis zu einem bitteren Ende konsequent durchgeführt worden, wären nicht unsere kapitalistischen und kommunistischen Besatzer aufgrund ihrer unterschiedlichen Ideologien, die letztlich beide den Gesetzen des Lebens entgegenstehen, aneinander geraten, wie die hungrigen Wölfe bei einem geschlagenen Lamm.

Nun, nachdem die Siegermächte, die Sowjets und die US-Amerikaner, gegeneinander mobil machten, wurden wir Deutschen, bzw. das, was von uns übriggeblieben war, wieder gebraucht. Wir wurden – zuerst im Westen und dann im Osten – nach der entsprechenden „Umerziehung“ zumindest soweit wieder aufgepäppelt, dass wir gegen den ideologischen Gegner im Osten bzw. im Westen als billige Hilfstruppen, die jederzeit geopfert werden konnten, eingesetzt. So widersinnig es auch klingen mag, letztendlich verdanken wir Deutschen dem Ausbrechen des Ost- West- Konflikts, dem „Kalten Krieg“, unser Überleben als Volk.

Der Preis für diese Existenz unter Besatzungsherrschaft war allerdings hoch. Ganz Ostdeutschland wurde polnisch, russisch und tschechisch besetzt, und es ist besetzt bis heute. Österreich wurde wieder vom deutschen Reich getrennt. Mittel- und Westdeutschland wurden geteilt und diese Trennung wurde in einer Mauer manifestiert. In Sonntagsreden klagten die BRD-Systempolitiker zwar über die Teilung, aber schon längst hatten sie sich stillschweigend den Standpunkt ihrer westalliierten Herren zu eigen gemacht, die eine Einigung beider deutschen Staaten gar nicht mehr wünschten. Mittel- und Westdeutschland wurden zu den potentiellen atomaren Schlachtfeldern eines ausbrechenden Krieges zwischen Ost und West ausgebaut. Und sicher hätten unsere „Befreier“ im Kriegsfall keine Sekunde gezögert, ihren atomaren Vernichtungskampf auf deutschem Boden auszufechten und damit gleichzeitig – sozusagen nebenbei – das „deutsche Problem“ zu lösen, wäre die kommunistische Sowjetunion nicht von innen her implodiert.

Das Ende des „Kalten Krieges“ durch den Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks und die sich daraus ergebende – nicht mehr zu verhindernde – Möglichkeit einer Teilvereinigung West und Mitteldeutschlands, mochte von uns Deutschen zuerst freudig begrüßt worden sein, erwies sich aber langfristig für uns als fatal. Nun, nachdem die Deutschen als billige Hilfstruppen nicht mehr gebraucht wurden, konnte – und musste nach westalliierter Sicht – der durch den „Kalten Krieg“ unterbrochene Vernichtungsfeldzug gegen das deutsche Volk fortgesetzt werden. Natürlich konnte dieser Vernichtungsfeldzug nicht mehr in solch grausamer Weise umgesetzt werden, wie 45 Jahre zuvor. Man musste sich feinerer Methoden bedienen. Die Deutschen sollten nicht mehr einzeln physisch vernichtet werden, sondern durch den Zuzug von Millionen von Fremden nach Deutschland und durch deren Verbleib im Lande als Abstammungsgemeinschaft aufgelöst werden. Durch die Verdrängung der Deutschen durch fremde Kulturen und dem Geburtenüberschuss der Ausländer, bei gleichzeitigem Geburtenrückgang bei den Deutschen u.a. durch Abtreibung und Zerstörung von Familien, sollte der „materielle“ Unterbau des deutschen Volkes vernichtet werden. Eine Maßnahme, wie der im 2.Weltkrieg entwickelte Kaufman-Plan der US- Regierung, der vorsah, alle Deutschen zu sterilisieren, brauchte nicht mehr durchgeführt zu werden.

Im Übrigen konnte man bei der angestrebten Überfremdung Deutschlands auf die schon nach Westdeutschland hereingeholten „Gastarbeiter“ und „Asylanten“ zurückgreifen, deren Rückführung in ihre Heimatländer dem deutschen Volk zwar immer versprochen wurde, aber nie wirklich geplant war und deshalb auch nie vollzogen wurde. In den sogenannten „neuen Bundesländern“ setzte man auf den Abzug der jungen Leute in den „meltinpot“ der zunehmend verausländernden westdeutschen Großstädte, nachdem man die Lebensgrundlage dieser jungen Mitteldeutschen, die die mitteldeutsche Industrie, welche selbst die kommunistische Misswirtschaft überlebte, durch ein nur an den Interessen der internationalen Hochfinanz ausgerichtetes Kapitalisierungsprogramm vernichtet hatte. Den jungen Leuten, die noch blieben, war die Grundlage entzogen, um eine Familie zu gründen. Der international gesteuerte Kapitalismus hatte Mitteldeutschland nicht – wie vom zweiten Kanzler der Alliierten, Helmut Kohl versprochen -, in eine blühende Landschaft verwandelt, sondern in eine absterbende Region.

Neben der Zerstörung des biologischen Erbes unseres Volks wurde nach 1989 nun auch unser geistiges Erbe gewaltsamer als je zuvor angegriffen, stellt es doch einen wesentlichen Teil unseres Seins als Volk dar. Bei diesem Zerstörungswerk knüpfte man teils nahtlos an die Zersetzungsarbeit der sogenannten „68er-Bewegung“ im Westen und an die kommunistische Propaganda im Osten an. Unsere Sprache, unsere Kultur und vor allem unsere Geschichte, bzw. das positives Bild von ihr, sollte zerstört werden. Unsere deutsche Geschichte wurde in ein Verbrecheralbum verwandelt.

Die Generationen unserer Väter, Groß- und Urgroßväter, die unter Einsatz ihres Lebens unser Volk und Land verteidigt hatten, wurden nun endgültig kollektiv als verbrecherisch verunglimpft. Unsere gefallenen Soldaten und auch ein Teil der ermordeten Zivilisten wurden als „Täter“ gebrandmarkt. Jedes ehrende Gedenken an unsere Toten sollte ausgelöscht und verfremdet werden.

Die Ehrung der im 2.Weltkrieg durch die Sieger bzw. Besatzer getöteten Deutschen ist deshalb für uns so wichtig, weil sie uns wieder eins werden lässt mit dem Schicksal und dem Leid, aber auch mit dem Wollen und der Leistung unserer Vorfahren; wir werden so wieder eins mit unserer Geschichte und damit mit dem geistigen Erbe unseres Volkes.

Genauso, wie der Vernichtungsfeldzug unserer Feinde am 8.Mai 1945 nicht endete, so hat auch der Widerstand gegen den Hass und den Vernichtungswillen unserer Feinde nicht aufgehört! Solange unser deutsches Volk noch existiert, solange es noch Deutsche gibt, die noch Deutsche sein wollen, wird dieser Widerstand gegen die Zerstörung unseres Volkes nicht erlahmen.

Unsere Toten sind uns Vorbild und Verpflichtung zugleich, diesen Kampf bis zum Siege fortzuführen.

Gott schütze unser deutsches Volk und Vaterland!

 
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