Zu Beginn eröffnete der JN-Vorsitzende aus Osnabrück, Christian Fischer, in einer kleinen Ansprache über den 2000 jährigen Überlebenskampf unseres Volkes die Veranstaltung. In seinem Vortrag, der auf die deutsche Jugend zugeschnitten war, ging er darauf ein, dass vom Anbeginn an die Geschichte unseres deutschen Volkes geprägt vom Kampf um sein Dasein war und die Ereignisse um die Hermansschlacht vor 2000 Jahren zu den bedeutendsten unserer Geschichte gehörten. Hier wurde der Grundstein für unser deutsches Volk, wie wir es jetzt kennen, gelegt. Denn schon damals, am Anfang unserer Geschichte, sollte unser Land von einer Welle von Fremden überrollt und wie es heute wieder mit dem deutschen Volk geschehen soll, zu einer "One World", einer globalen Einheitszivilisation, verwandelt werden. Damals war es das Römische Reich, heute sind es internationale Kräfte, die eine globale multikulturelle Gesellschaft anstreben, fuhr Fischer weiter aus.
Weiter ging er darauf ein, dass das Volk als Abstammungs- und Schicksalsgemeinschaft vernichtet werden soll. Denn auch heute würden wieder Millionen von Fremde in unser Land strömen und werden das deutsche Volk durch die rasend schnelle Überfremdung in seiner politischen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zerstören. Von der kulturellen, also seiner Identität, ganz zu schweigen.
Auch sprach Fischer mahnende Worte an die anwesenden Gäste aus: “Bedenket eines, Kameraden, in unserem Erbgut liegt der Schlüssel zum Fortbestehen unseres deutschen Volkes. Du bist Glied, nicht das Ende einer langen Kette, die sich von Deinen Urahnen bis zu Deinen Urenkeln erstreckt. Bewahre dein Erbe und reiche es unversehrt weiter.
Dann trat der Hauptreferent Mario Matthes nach vorne und begann mit seinem spannenden Vortrag über das wichtigste und daher auch bekannteste Ereignis in dem vierhundertjährigen Kampf zwischen Römern und Germanen, die Schlacht im Teutoburger Wald. Sie war, wie die Schlacht bei Mülhausen. einer der Wendepunkte in der langen Reihe der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Völkern, erklärte Matthes.
Die Schlacht, bekannt unter dem Namen Hermannsschlacht, zählt zu den wenigen großen Vernichtungsschlachten, die die Weltgeschichte kennt. Drei Legionen, rund 18.000 Mann, wurden bis auf den letzten Mann vernichtet. Dieses stattliche Heer befand sich damals, im Jahre 9 n. übl. Ztr., unter dem Befehl des römischen Feldherrn Quintilius Varus. Der Erfolg der Germanen in der Teutoburger-Wald-Schlacht gründete sich auf das planvolle Zusammenwirken mehrerer Stämme, die sich der Führung des jungen Cheruskerfürsten Hermann unterstellt hatten, beschrieb er weiter und stelle gleichzeitig immer wieder parallelen zur heutigen Zeit auf. Gleichzeitig mahnte er zum Zusammenhalt, denn nur vereint könne man gegen die Feinde Deutschlands Erfolg haben.
Nachdem der gelungene und vor allem sehr interessante Vortrag beendet wurde, fuhr man anschließend noch zur Sparrenburg (eigentlich: Burg und Festung Sparrenberg), eine restaurierte Festungsanlage im Bielefelder Stadtbezirk Mitte. Die Sparrenburg wurde als Burg deutlich vor 1250 durch die Grafen von Ravensberg erbaut. Sie diente der Sicherung des Bielefelder Passes über den Teutoburger Wald, als Herrschersitz der Grafen von Ravensberg und dem Schutz der wohl um 1200 gegründeten Stadt Bielefeld.
Natürlich wurde der Abend in gemeinschaftlicher Runde weitergeführt und bleibt allen Beteiligten in guter Erinnerung.
JN-Osnabrück
Weitere Informationen zur Hermannsschlacht unter www.germanischer-freiheitskampf.de
Bildquelle Hermann: © Hans-Christian Hein, PIXELIO
Bildquelle Sparrenburg: © Conny Ernler, PIXELIO