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Deutsche Einigkeit, unsere Stärke Drucken E-Post
Freitag, 6. November 09

Seit Ende August sind die Jungen Nationaldemokraten (JN) in Niedersachsen wieder im Aufbau. Der Landesvorstand hat sich als Schwerpunkt seiner Arbeit die Gemeinschaft, das Pflegen von kulturellen Brauchtümern, sowie die Gestaltung von sportlichen Freizeitangeboten gsetzt. Gemeinschaftliche Wanderungen, Ausflüge und Lager sollen die Kameradschaft stärken, festigen und auf zukünftige Aufgaben vorbereiten.

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Der Anfang wurde nun gemacht. So trafen sich junge Aktivisten der JN, um sich einer weiteren Reisegruppe, die sich das Hermannsdenkmal (Informationen unter
www.germanischer-freiheitskampf.de) und die Externsteine anschauen wollten, anzuschließen. So machte sich die junge Truppe in den frühen Morgenstunden auf den Weg ins schöne Hermannsland. Dort angekommen begann man den Tag mit einer Morgenfeier unter der Leitung des frisch gewählten Landesvorsitzenden Julian Monaco. Die Feierstunde behandelte das Heldentum und gab zu verstehen, dass treue Pflichterfüllung bis ins Kleinste für den deutschen Menschen keine besondere Tugend, sondern eine Selbstverständlichkeit ist. Heldentum bedeutet, sich einer großen Idee verschreiben, Ergriffensein, Besessensein, Erfülltsein von einer ganz großen Aufgabe. Jeder Mensch kann ein Held sein, bleibt er sich und seiner Ideale treu. Alles Große ist durch Treue entstanden. Mit dem Singen eines Liedes wurde die Morgenfeier beendet.

Nun bereiteten die Mädels das Essen vor und die Jungs führten nach einer kurzen Vorstellungsrunde einen Gesprächskreis mit anschließender Liederrunde durch. Dann war auch schon das Essen angerichtet und nach einem lauten und eben so aussagekräftigen Tischspruch stärkte sich jeder für den folgenden Ausflug.

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Man traf sich nun mit einer weiteren Reisegruppe und steuerte nach der kameradschaftlichen Begrüßung als erstes die Externsteine an. Dort angekommen schaute man sich die bis zu 37,5m hohen Felsen an. Die germanische Kultstätte ist ein trefflicher Beweis für die germanische bzw. nordische Hochkultur. Die Externsteine sollen auch der Standort des sächsischen Hauptheiligtums Irminsul gewesen sein. Die Irminsul gilt in heidnischen Kreisen als Symbol des letzten Widerstandes der alten germanischen Religion, bevor sie von Karl dem Großen im Zuge der Christianisierung zerstört wurde.

Anschließend ging es weiter zum Hermannsdenkmal. Mit dem Bau des insgesamt 53,46 m hohen Hermannsdenkmals wurde 1838 begonnen. In Folge des Baus entstanden überall in Deutschland Vereine, die erfolgreich Gelder für das Denkmal sammelten. 1846 wurde der Sockel des Denkmals fertig gestellt. In der Reaktionsphase nach der Revolution von 1848 ruhte der Bau bis 1863. Es fehlte in dieser Zeit sowohl das finanzielle als auch das politische Interesse, den Bau weiter zu führen. Erst mit der Gründung des Deutschen Reiches nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) wurde das Denkmalsprojekt wieder populär. Sowohl der neue deutsche Reichstag als auch Kaiser Wilhelm I. ermöglichten schließlich mittels Großspenden 1875 die festliche Einweihung des Baus.
Die Entstehung des Denkmals ist nicht von seinem Erbauer, dem Bildhauer Ernst von Bandel, zu trennen. Dieser widmete sich zeitlebens dem Denkmalprojekt und versuchte insbesondere in der Zeit der Bauunterbrechung weitere finanzielle Unterstützungen für die Vollendung zu finden. Während der Arbeiten lebte Bandel zeitweise in einem unterhalb des Denkmals errichten Blockhaus, der „Bandel-Hütte“, die man auch heute noch besichtigen kann. Bandel konnte die feierliche Einweihung im Jahr 1875 noch erleben. Er starb 1876.

Gerade in diesem Jahr haben viele national denkende Menschen den Weg zum Hermannsdenkmal gesucht. Der Grund dafür ist der Sieg des Hermann der Cherusker vor 2.000 Jahren über die Römer und damit die Sicherstellung des Fortbestandest unseres deutschen Volkes.

Treu dem Motto der Schwertinschrift des Hermanns

Deutsche Einigkeit, meine Stärke
Meine Stärke, Deutschlands Macht

erklang nun das Lied der Niedersachsen.

Anschließend bestiegen wir die „Aminiussäule“. Alle volkstreuen Kräfte fassten sich an den Händen und bildeten so einen großen Kreis um die Kuppel des Hermannsdenkmals. Es folgte eine Ansprache zum Ableben Jürgen Riegers, der alles für seine Heimat gab. Das Treulied erklang für Jürgen Rieger über dem Hermannsland.

Nach dem Abschlusskreis verabschiedeten sich die Kameraden und können nun an einen zwar anstrengenden, aber erlebnisreichen und kameradschaftlichen Tag in der Gemeinschaft der JN zurückblicken.

 
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